Über MatSE

 

Materials Science and Engineering

Neuere Entwicklungen im Bereich der Energietechnologien, der Mobilität und der Informationstechnologie belegen eindrücklich, dass die Lösung der globalen Heraus­forderungen in vielen Fällen auf Werkstoffen als Technologietreibern beruht.

Der Pro­fil­bereich Materials Science and Engineering, kurz MatSE, hat sich zum Ziel gesetzt, die internationale Konkurrenzfähigkeit der RWTH Aachen zu stärken, die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln und die Entwicklung unkonventioneller Zukunftsthemen zu unterstützen.

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik haben eine lange Tradition an der RWTH Aachen. Die materialwis-senschaftliche und werkstofftechnische For­schung ist wie keine andere Disziplin an der RWTH Aachen über viele Fakultäten ver­netzt und reicht in ihrer Tiefe von der Grundlagenforschung in Physik und Chemie bis hin zu den ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen.

Getreu dem Leitspruch der RWTH Aachen möchte MatSE die zwei elementaren Säulen eines erfolgreichen Wissen­schaftssystems stärken: es sollen exzellente Rahmenbedingungen für eine un­abhängige Grundlagenforschung geschaffen werden („from first principles“) und deren Erkenntnisse sollen in einer systematisch angelegten inter-disziplinären Zusam­men­arbeit zwischen den beteiligten Natur-/Materialwissenschaftlern und Inge­nieur­disziplinen zu einer schnellen technologischen Verwertung geführt werden („to first to the market“).

Die Forschungsvorhaben verfolgen in vielen Fällen einen ganz­heitlichen Ansatz: im Fokus steht die umfassende Bearbeitung aller wissen­schaft­lichen Aspekte, vom theoretischen Verständnis mit ab initio-Methoden bis hin zur Konzi­pierung, Verarbeitung und technologischen Anwendung von neuen Hochleistungs-Werkstoffen. Die Forschungsbereiche umfassen alle Materialgruppen, von den metallischen Werkstoffen, über Keramik und Glas bis hin zu Polymeren und Biomaterialien – sowohl für Strukturwerkstoffe im industriellen Einsatz als auch für Funktionswerkstoffe in zukünftigen Anwendungen.

Die Lösung der globalen Herausforderungen beruht in vielen Fällen auf Werkstoffen als Technologietreiber.

Professor Joachim Mayer